Faymann und Dichand auf Kuschelkurs, it’s Kuschel-Time!
23. Juli 2008
Auf Seite drei der KRONE vom 21.07.2008 prangt eine Schlagzeile, laut der die ÖVP mit den Grünen kuschelt und daneben kolumniert der Hälfteeigentümer des Periodikums persönlich und erweckt bei der staunenden Leserschaft ebenfalls den Eindruck als kuschle er höchstselbst mit Werner Faymann.
Im Gemeindebau, aus dem ich komme, konnte man an den Wänden der diversen Wohnblocks neben dem Wort AUTO und hier nicht weiter beschriebener Zeichen und Wörter auch lesen, wer gerade wen liebt. Dieser oben genannte Kommentar des großen, alten Mannes begründet damit eine neue Qualität im Besprühen und Bekritzeln von Wänden: er tut es in seiner eigenen Zeitung.
Dichand schätzt (liebt) Faymann. It’s Kuschel-Time!
Damit umarmt ein großer, erfolgreicher Herausgeber einen kleinen Regionalpolitiker, dass ihm die Luft zum Atmen wegbleibt. Warum tut er das?
Warum falsifiziert er darin ein Gerücht, von dem so gut wie keiner etwas wusste (Faymann sei Dichands Sohn)? Warum deklariert er sich als einer, der gerne so einen Sohn hätte wie den Verkehrsminister…..?
Vielleicht erinnert er bloß daran, dass in einer Vater-Sohn-Beziehung, wie er sie versteht, der Vater ziemlich strikt dem Sohn sagt, wo’s lang geht und das geht allemal nicht über STANDARD, PROFIL, PRESSE und SALZBURGER, sondern allemal und ausschließlich über seine KRONE!
Selbst wenn man sich ausweinen möchte, dass man einen Leserbrief geschrieben hat. An die KRONE.













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