Der Tunnel am Ende des Tunnels
26. August 2008
Zurück von dem, was man landläufig Urlaub nennt. Ohne TV, nix online, nix highspeed internet und der nächte Zeitungskiosk 35 km entfernt. Aber viel Etruskergräber, Tuffgestein und Architektur, die viel Vorstellung von Ewigkeit vermittelt. Jetzt zurück in der Endlichkeit werde ich den Verdacht nicht los, ich habe nichts versäumt.
Der greise Herausgeber drängt nach wie vor vom Vorzimmer der Macht in die Kanzlerei per Strohmann. Die anderen Blätter beschreiben ein ums andere Mal durchaus ihre mentale Reservation am Onkel-Neffen Verhältnis, aber ohne dieselbe Vehemenz, die Hans Dichand in solchen Situationen auszeichnet und der ORF legt nach wie vor den täglichen Offenbarungseid an der Idee von öffentlich-rechtlichem Rundfunk, vor immer weniger Hörern und Sehern, ab.
Mit einem Satz: Da kommt man zurück und sieht sofort den Tunnel am Ende des Tunnels.













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