Utl.: ÖVP-Kultursprecher: “Finanzminister-Bashing” ist kein Programm
 
   Wien (ÖVP-PK) - “Das ewige “Finanzminister-Bashing” der SPÖ in
kulturpolitischen Agenden zeigt die große Ratlosigkeit der Genossen
in Sachen Kulturpolitik. Denn wer keine Bilanz vorlegt, muss die
Schuld bei jemand anderem suchen, erklärte ÖVP-Kultursprecher Franz
Morak heute, Dienstag. “Es ist die Verantwortung von Kulturministerin
Claudia Schmied, ein entsprechendes Budget für ihre Agenden
auszuverhandeln. Sie hat dem Doppelbudget zugestimmt und trägt die
alleinige Verantwortung dafür - Stichwort: Auflösung der Rücklagen
des Österreichischen Filminstitutes. So schaut’s aus. Nicht
Gusenbauer, nicht Molterer, nicht Neugebauer, sondern Sie, Frau
Ministerin”, so Morak.
 
“Außer einem eingeschlafenen Museumsreformdialog ohne Ergebnis, dem
Schlagwort Partizipation und dem Sager “sowohl als auch”, ein paar
Postenbesetzungen, wilden Personalrochaden in Ihrem Ressort, ein paar
Studien, die übrigens immer noch niemand kennt, die im Raum stehende
Abschaffung der Galerien- und Messeförderung, die zu Tode evaluiert
werden und der teuren Neueinrichtung Ihres Büros ist von der
SPÖ-Kulturpolitik nicht viel zu merken gewesen. Das ist wohl auch der
Grund, warum der Kunstbericht immer noch nicht vorgelegt wurde”, so
der ÖVP Kultursprecher.
 
“Von den vielen Ankündigungen ist nichts geblieben. Keine
Museumsreform, keine Rahmenzielvereinbarungen, kein freier Eintritt
in die Museen, keine Filmoffensive, keine Contentabgabe, keine
Erhöhung des Budgets der Kulturinitiativen. Das Ergebnis des eigenen
Versagens an den Finanzminister zu delegieren, ist nicht mit
Kulturpolitik zu verwechseln - oder aber Sie gestehen dem
Finanzminister auch die Erhöhung der Basisabgeltung der Bundestheater
und Bundesmuseen zu -  dann aber fällt Ihre Bilanz noch magerer aus,
als sie sowieso schon ist”, so Morak in Richtung Kulturministerin
Claudia Schmied.
 
“Nimmt man alles nur in allem - Viel Lärm um Nichts! Den
Kunstschaffenden ist weiterhin geraten, zum Schmiedl zu gehen, die
Schmied kann’s nicht!”, so Morak abschließend.

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