Utl.: ÖVP-Mediensprecher: “Es geht offensichtlich um das Ausschalten
      eines unbequemen Publizisten”
   Wien (ÖVP-PK) - “Es ist Jagdsaison, und die Hatz auf den
Chefredakteur der Wiener Zeitung, Andreas Unterberger, ist eröffnet.”
Mit diesen Worten reagiert ÖVP-Mediensprecher Abg. Franz Morak heute,
Donnerstag, auf die massiven Untergriffe der SPÖ gegen Unterberger
und verwies auf Ablöseforderungen der Sozialistischen Jugend, auf
Angriffe des Pensionistenverbandes sowie Aussagen von SPÖ-Abg.
Jarolim und jüngste Anwürfe von Sozialminister Buchinger. Darüber
hinaus wurde der Dienstvertrag Unterbergers der Zeitschrift “News”
zugespielt, die diesen veröffentlichte.

“Wenn Verträge in Zeitungen veröffentlicht werden, gilt offenbar kein
Datenschutz”, so Morak. “Hier geht es ganz offensichtlich um ein
konzertiertes Mobbing gegen einen profilierten Publizisten ohne
Rücksicht auf Meinungs- und Pressefreiheit. Wir sind Zeugen einer
beginnenden Kampagne gegen einen anerkannten Journalisten, deren Ziel
bereits jetzt absehbar ist: Das Ausschalten eines Unbequemen.”

Morak: “Wenn etwa Minister Buchinger larmoyant sagt, man dürfe
Satiren zur Situation des Landes nicht in einem Medium
veröffentlichen, das größtenteils dem Staat gehört, dann ist das
gelinde gesagt eine sehr eigenwillige Interpretation von
Pressefreiheit. Die SPÖ will offenbar das Gesetz außer Kraft setzen,
dass die Meinungsfreiheit ein unverzichtbares Gut ist. Die
Meinungsfreiheit gilt auch für jene, deren Horizont nicht dort endet,
wo die Löwelstraße beginnt!”

Kommentieren