Utl.: Schwerer Verlust für die österreichische und internationale
Jazz-Szene - Zawinul: einer, der aus der lokalen Szene auszog um zu
spielen - und dabei die Welt eroberte

    Wien, 11. September 2007 (ÖVP-PK) “Joe Zawinul war einer, der
aus der lokalen Szene auszog um zu spielen - und dabei die Welt
eroberte. Der Tod von Zawinul ist nicht nur für Österreich, sondern
für die internationale Welt des Jazz’ ein schwerer Verlust“, so
kommentierte ÖVP-Kultursprecher Franz Morak das Ableben des
internationalen Jazz-Musiker Joe Zawinul.

    Zawinul war „ein Künstler, der ohne Rückfahrkarte und
Sicherheitsnetz 1959 in das Land des Jazz’ ging. In den USA war er
Begleitmusiker der Jazz-Legenden Dinah Washington und Cannonball
Adderley, arbeitete mit Jazz-Gigant Miles Davis zusammen und
gründete 1970 seine eigene Band ‚Weather Report’, die er zu einer
der wichtigsten Jazz-Formationen machte. Welthits wie ‚Mercy,
Mercy, Mercy’ oder ‚Birdland’ wurden für Generationen gemacht und
bleiben unvergesslich“, so Morak.

    Morak abschließend: „Zawinul spielte mit den größten und
wichtigsten Musikern dieser Welt - einfach darum, weil er einer von
ihnen war. Die Kultur-Welt trauert um einen der größten Performer
und Komponisten.“

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