Utl.: ÖVP-Mediensprecher kritisiert Krammer-Engagement für Faymann
und Wrabetz-Abwesenheit

    Wien, 22. Juli 2008 (ÖVP-PK) Karl Krammer, ehemals SPÖ-
Kanzlersprecher und jetzt Vorsitzender der SPÖ-nahen Stiftungsräte
im ORF, berät Werner Faymann, wie man sich im Leitmedium des Landes
richtig positioniert, kritisiert ÖVP-Mediensprecher Franz Morak.
In guter alter Bronner-Manier könnte einem dazu “…der Krammer
wird’s schon richten” einfallen. Als erste Nagelprobe für den ORF
wird der Beitrag über Faymann im ORF-Report heute Abend sein, so
Morak. Kritisch sieht der ÖVP-Mediensprecher auch das Verhalten des
ORF-Informationschefs. Er wiederholt nur stereotyp, das sei eine
Privatangelegenheit des Stiftungsrates und seiner Beratungsfirma.
Na klar - und die Welt ist eine Scheibe, und wir glauben an den
Weihnachtsmann, sagt Morak.

    Und wo bleibt derjenige, der die Alleinverantwortung in diesem
Unternehmen hat, fragt Morak weiter. Derjenige, der seine
Redakteure schützt, wenn sie dem Kandidaten des Boulevard kritische
Fragen stellen? Ihnen Rückendeckung gibt, wenn sie in den Berichten
und Beiträgen kritisch und objektiv ihrer Arbeit nachgehen? Wie man
hört, weilt er auf Urlaub. Diesmal also nicht allein zu Haus,
sondern gar nicht zu Haus, so Morak, der schon sehr gespannt auf
Wrabetz Antwort auf die informelle Anfrage der Stiftungsräte
Medwenitsch und Koren ist.

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