Utl.: ÖVP-Kultursprecher kritisierte Bestellung Rudolf Scholtens als
      “sentimentalen Höhepunkt sozialdemokratischer Retrospektive”
   Wien (ÖVP-PK) - Bundesministerin Schmied zieht sich die Schuhe von
Ursula Pasterk an und verwechselt offensichtlich ab sofort das
Kulturressort mit dem Ideologieressort, bedauert ÖVP-Kultursprecher
Abg. Franz Morak heute, Mittwoch, und bezieht sich damit auf die
heute bekannt gewordene Bestellung Rudolf Scholtens zum
Aufsichtsratsvorsitzenden des Österreichischen Filminstituts.

“In Schmieds Personalpolitik entscheiden nicht Fähigkeit und Wissen,
sondern die Mitgliedschaft in der richtigen Partei. Nach diesem
Muster wurde die Kunstsektion neu besetzt, nach diesem Muster wurde
die Kultursektion neu besetzt und nach diesem Muster wurden und
werden sukzessive Aufsichtsräte und Kuratorien umbesetzt, so etwa in
Bregenz und Salzburg. Mit der Bestellung Rudolf Scholtens ist in der
SPÖ-Besetzungspolitik der vorläufige sentimentale Höhepunkt
sozialdemokratischer Retrospektive erreicht. Linksum, zurück in die
Vergangenheit, Freundschaft”, schloss Morak.

Kommentieren