Utl.: SPÖ-Spitzenkandidat: fragwürdiger Umgang mit privaten Medien
Wien, 17. September 2008 (ÖVP-PK) “Politik der leeren
Wahlversprechen” trifft “Politik des leeren Stuhls”, kommentiert
ÖVP-Mediensprecher Franz Morak die Nicht-Teilnahme von SPÖ-
Spitzenkandidat Faymann an den TV-Konfrontationen der Privatsender
ATV und Puls 4.
Entweder wolle sich Faymann gezielt vor den Fragen der
Wählerinnen und Wähler drücken - oder sein mehr als fragwürdiges
Verhältnis zu den heimischen Medien verbietet ihm die Teilnahme,
so Morak. Faymann agiere offenbar nach der Cap-Doktrin, die da
heißt: ORF gut, Private böse. Anders ist die Entscheidung Faymanns
und der SPÖ, die Elefantenrunde in den Privatsendern zu schwänzen,
nicht zu deuten. Dabei hätten auch die Zuschauer/innen der
Privatsender ein Recht darauf, von Faymann Antworten auf die
dringenden politischen Fragen zu bekommen. “Herr Minister, die
Seher der privaten Sendeanstalten sind nämlich auch Wählerinnen und
Wähler, nicht nur die Gebührenzahler des ORF”, betonte der ÖVP-
Mediensprecher.
“Diese beiden Abende in Puls 4 und ATV auszulassen - da hat
Karl Krammer als Faymanns Medienberater und ORF-Stiftungsrat in
Personalunion ein Meisterstück geliefert. Einmal mehr zeigt sich:
Faymann hat sich so sehr an die Hofberichterstattung mancher Medien
gewöhnt, dass ihm kritische Fragen gar nicht mehr gestellt werden
dürfen. Lieber glatte Einfalt als mediale Vielfalt. In seiner Welt
gehören die Privatsender in die Schublade des Bösen”, so Morak
abschließend.













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