Utl.: ÖVP-Kultursprecher zur neuen Besetzung der  Kultursektion

   Wien (ÖVP-PK) - “Umfärbung ist das Motto der SPÖ bei
Personalbesetzungen im Kulturbereich. In einer Nacht- und Nebelaktion
wurde der neue Leiter der Kultursektion in seine Funktion berufen.
Ein bisschen Russland und - was eigentlich noch? - ist als
Visitenkarte genug. Das Parteibuch ist wieder Basis der
SP-Kulturpolitik”, kommentierte heute, Donnerstag, ÖVP-Kultursprecher
Abg. Franz Morak die bis dato ausschließlich der Website des
Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur (BMUKK) zu
entnehmende Entscheidung, dass Dr. Michael Franz  die Nachfolge von
Dr. Brigitte Böck als Leiter der Kultursektion des BMUKK angetreten
hat.

Franz war nach der Regierungsbildung als persönlicher Berater der
Ministerin ins Ressort gehievt worden. “Offenbar zählt
Freunderlwirtschaft mehr als Kompetenz und Sacharbeit. Ministerin Dr.
Claudia Schmied ernennt einen persönlichen Vertrauten ohne jegliche
Qualifikation im Kulturbereich und ohne Erfahrung in der öffentlichen
Verwaltung zum neuen Leiter der Kultursektion des BMUKK. Das ist  ein
klarer Fall von Parteibuchwirtschaft”, so Morak. Offenbar hat die
Ministerin selbst ein schlechtes Gewissen bei ihren
Personalentscheidungen. Denn neuerlich fand die Postenbesetzung ohne
Hearing statt, obwohl sich eine Anzahl hochqualifizierter Personen
beworben hatte. “Offenbar hat Schmied ein gestörtes Verhältnis zur
Transparenz in ihrem Ministerium”, so der ÖVP-Kultursprecher.

“Die SPÖ hat aus den Fehlern der Vergangenheit nichts gelernt. Kaum
wieder an der Macht, fällt die SPÖ in alte Gewohnheiten zurück. Nach
der Besetzung der Kunstsektion mit einer aus dem Wissenschaftsressort
kommenden ehemaligen Mitarbeiterin des früheren Ministers Dr. Rudolf
Scholten ist dies nun der zweite Fall rein parteipolitisch
motivierter Besetzung”, schloss Morak.

Kommentieren