Morak: Kulturbudget entspricht nicht den Ankündigungen der SPÖ, ist aber eine gute Basis
27. April 2007
Wien (ÖVP-PK) - “Dieser Tag beginnt mit einem guten Budget, dem
Kulturbudget.” Das sagte ÖVP-Kultursprecher Abg. Franz Morak heute,
Freitag, anlässlich der Budgetdebatte zum Kapitel Kunst und Kultur im
Nationalrat. “Allerdings konnten die Ankündigungen von
SPÖ-Kultursprecherin Muttonen während des Wahlkampfes in keiner Weise
verwirklicht werden, die eine Vervielfachung des Kulturbudgets
angekündigt hatte. Wenn wir aber bei der Realität bleiben, so kann
man sagen: Wir haben im Kulturbereich insgesamt ein gutes Budget, mit
dem man gut wirtschaften kann, vor allem international gesehen”, so
Morak.
Dennoch bezeichnete der ÖVP-Kultursprecher das Budgetheft zum
Kulturbudget als “Dokument des Fiaskos”. Dieses lässt Kürzungen
erwarten und viele Fragen offen. Da ist von einer Halbierung
zahlreicher Institutionen des Wiener und österreichischen
Kulturlebens die Rede, wie beispielsweise vom Theater der Jugend, bei
der Wiener Konzerthausgesellschaft, der Arnold Schönberg
Gesellschaft, der IG Freie Theater und vieler anderer. “Hier erwarte
ich mir mehr Verantwortungsbewusstsein der Ministerin”, sagte Morak.
Einen behutsameren Umgang und die Beibehaltung des erfolgreichen
Modells der Galerienförderung und der Messeförderung erwartet sich
Morak als Signal der Republik an die bildenden Künstler und
Galeristen. “Auch im Umgang mit den Bundestheatern ist mehr Sorgfalt
von Nöten,” so der ÖVP-Kultursprecher Morak.













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