Utl.: Unabhängige Berichterstattung durch Mehrfachfunktion von Karl
Krammer massiv gefährdet

    Wien, 09. August 2008 (ÖVP-PK) SPÖ-Chef Faymann zieht weiter
ungeniert die Strippen, hält ÖVP-Mediensprecher Franz Morak fest.
Nach dem Kniefall vor der Krone, Kennwort “Onkel Hans”, und dem
Ausschalten eines Wiener Zeitung-Karrikaturisten zieht der
Puppenspieler an der nächsten Strippe: Karl Krammer ist
Vorsitzender des einflussreichen SPÖ-Freundeskreise im ORF-
Stiftungsrat, hat rigoros die Wahl der neuen ORF-Führung betrieben,
nebenbei jobbt er auch noch als politischer Faymann-Berater und
obendrein kandidiert der ehemalige Vranitzky-Sekretär auch noch an
einem aussichtsreichen Listenplatz für sie SPÖ. „Das alles hält
Krammer mit seinem Mandat als unabhängiger Stiftungsrat auch noch
für vereinbar. Da lachen nicht die Hühner, da lachen ganze
Legebatterien“, betont Morak.

    Traurige Bekanntheit in den ORF-Redakteursstuben erlangte
Krammer seinerzeit als Pressesprecher von Vranitzky durch seine
rauen und verletzenden Interventionen, jetzt zu behaupten, er
würde mit seinen Dreifachfunktionen einer unabhängigen
Berichterstattung im ORF sorgen, wäre nicht mehr blauäugig, sondern
auch gerade dumm, so der ÖVP-Mediensprecher. Medienarbeit á la
Faymann ist eine eindeutige Bedrohung für die journalistische
Unabhängigkeit. Wenn der Stiftungsrat-Vorsitzende jemals gefordert
war, dann jetzt: Herr Pekarek, gehen Sie an ihre Arbeit, so Morak
abschließend.

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