Morak: “Einladungspolitik des ORF nicht im Zentrum, sondern - offen gesagt - absolut daneben”
12. November 2007
Wien (ÖVP-PK) - Kritik an der Einladungspolitik des ORF übte
ÖVP-Mediensprecher Abg. Franz Morak heute, Montag, anlässlich der
gestrigen Diskussionsrunde “Im Zentrum”:
In der gestrigen Ausgabe von “Im Zentrum” argumentierte
Diskussionsleiter Elmar Oberhauser, dass man ÖVP-EU-Politiker Othmar
Karas nicht zur Sendung eingeladen habe, folgendermaßen: “Wir wollten
Vertreter von Regierung oder Parlament haben. Die Diskussion, die wir
hier führen, geht ja nicht um ein EU-internes Problem; sondern die
Entscheidung, um die es hier geht, fällt im österreichischen
Parlament. Und da ist der Herr Karas nicht Mitglied ”
(Originalzitat).
Als Diskussionsteilnehmer akzeptiert und eingeladen waren allerdings
die Europa-Abgeordneten Mölzer und Voggenhuber und der ebenfalls
nicht im Parlament vertretene Kärntner Landeshauptmann. “Wir haben
schon viele Argumente gehört, warum wer zu einer Sendung eingeladen
wird und wer nicht. Die redaktionellen Entscheidungen sind zu
respektieren. Doch die gestern gehörte Argumentation war nicht im
Zentrum, sondern - offen gesagt - absolut daneben”, erklärte Morak.
“Sofern die Argumentation der Einladungspolitik als Beitrag des ORF
zum gestrigen Beginn der Faschingszeit gedacht war, wäre es
empfehlenswert gewesen, dies redaktionell auszuweisen.”













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